Zurück zu Mutter Erde
Die Erdbestattung war früher die meist gewählte Bestattungsart, aus
Traditionsgründen, und einfach deshalb, weil die Trauerfeier mit
Sarg, gerade in Städten und Gemeinden mit katholischer Bevölkerung
einen hohen Stellenwert hatte.
Bei der Erdbestattung findet die Trauerfeier am Sarg statt.
Angehörige haben so die Möglichkeit, sich noch einmal zu
verabschieden und auf Wunsch den Verstorbenen bei geöffnetem Sarg
noch einmal zu sehen. Die Aufbahrung findet in neueren
Friedhofskapellen hinter einer Glasscheibe statt, das heißt der Sarg
mit dem Angehörigen steht in einer eigenen Kabine mit Glastrennwand.
Bei alten Friedhöfen kann das auch ohne Glastrennwand am offenen
Sarg stattfinden. Eine Aufbahrung am offenen Sarg kann vor Beginn
der Trauerfeier, oder zu einem durch Sie festgelegten Zeitpunkt
erfolgen. (z.B. einen Tag zuvor)
Verstirbt ein Mensch zuhause, kann er auf Verlangen auch über Nacht bzw. mehrere Stunden zu Hause verbleiben. So können sich die Angehörigen mit aller Ruhe von ihm verabschieden. Notwendige Vorkehrungen sprechen Sie mit dem Bestatter Ihres Vertrauens ab, er wird Ihnen hilfreich zur Seite stehen.
Bei einer Erdbestattung kann der Verstorbene eigene persönliche Kleidung tragen oder es können ihm persönliche Gegenstände mit in den Sarg gelegt werden.
Wer konfessionslos ist kann einen Trauerredner beauftragen, damit
die Trauerfeier würdevoll abläuft. Auch hier steht Ihnen das
Bestattungsinstitut hilfreich zur Seite.
| Mit einem Klick auf den unteren Stern erfahren Sie mehr über Erdbestattungen |
![]() |
Was wir bergen in den Särgen
das ist nur der Erde Kleid
was wir lieben ist geblieben
bleibt uns auch in Ewigkeit.
(Ernst Schulze)



