Auf dem Friedhof in Oberlaa/Wien gibt es eine ganz besondere Art
von letzer Ruhestätte zu bewundern. Das High-Tech-Grab. Es wurde von
einem Österreichischen Architekten-Team entworfen. Die moderne
Grabstätte verfügt über ein Solardach in dem die Sonnenenergie
gespeichert wird und somit die Stromversorgung gewährleistet. Die
Grabplatte ist aus Panzerglas und leuchtet bei Dunkelheit. Auf einer
programmierbaren Anzeigentafel kann man Namen, Geburts- und
Sterbedatum oder auch persönliche Texte einbringen. Ein gutes
Beispiel sind Anlässe, wie Todes- oder Geburtstage. Die Architekten
sehen gerade für Familiengräber einen Sinn, denn die Grabstätte
eignet sich besonders gut, da man ohne Probleme die Namen und Daten
ergänzen kann. Die Grabstätte kann nach individuellen Wünschen
gestaltet werden, der Kostenpunkt beläuft sich auf ca. 5000 Euro.
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Ein herzliches Dankeschön an Andreas
Genahl, der sich extra für mich auf den Weg machte und
dieses Grab fotografierte. |
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Mit einem Klick auf den unteren Stern erfahren Sie mehr über das High-Tech-Grab |
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Lebendige Erinnerung
Moderne Computertechnik macht neuartiges gestalten von
Grabmalen möglich. Per LCD-Bildschirm im Grabstein können Angehörige
und Freunde sich eine Bilderschau oder sonstige digitale Dateien des
Verstorbenen ansehen. Mit dem Grabmal ist auf dem Friedhof ein
individueller Rückblick auf das Leben eines Menschen möglich. Um
Erinnerungen lebendig zu halten, möchten Hinterbliebene für geliebte
Menschen eine Gedenkstätte errichten, die mehr aussagt als ein
Grabstein.
Das verschließbare Holzgrabmal in Form eines Apfelblatts könne man
als Standardvariante bezeichnen, erklärt Carsten Glaser, der als
einziger in Deutschland solche Grabmale herstellt und vertreibt. Es
verfügt über einen internen Speicher von 256 Megabyte. Der in
Edelstahl eingelassene bruchsichere 10-Zoll-Bildschirm muss
schwankenden Witterungsbedingungen wie Regen, Schnee, Hitze und Wind
standhalten.
Die Angehörigen können den dazugehörigen transportablen Akku zu
Hause aufladen und damit den Bildschirm aktivieren. Der Akku hält
bis zu zwei Stunden. Auch ein Dauerbetrieb des Monitors ist durch
die Anbringung von Solarzellen machbar.
Genehmigung für Bild & Text von Glaser
Holzkunst
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| Entwurf eines Sternenkinder-Grabmals. |
Verschiedene Ausführungen der digitalen Grabmäler.
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| Ein bereits errichtetes
digitales Grabmal mit Energiezellen um die Stromversorgung zu gewährleisten. In diesem Fall wird die Energie aus dem kleinen künstlichen Bach, der um die Grabstätte fließt gewonnen. |
Der
Bildschirm wurde in das Grabmal integriert, die gespeicherten Fotos können angeschaut werden. |
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